Im März kann mit dem groben Rückschnitt der Buchsbäume begonnen werden.
Die Pflanzen treiben zu dieser Zeit noch nicht aus und nur dann kann sogar bis ins alte Holz zurückgeschnitten werden ohne die Pflanze zu schädigen.
Hierfür kann eine herkömmliche Heckenschere verwendet werden.
Ende April/ Anfang Mai (je nach Witterung) kann damit begonnen werden die jungen Triebe zu schneiden.
Dies sollte erstmalig geschehen, wenn diese ca. 2 cm ausgetrieben haben.
Soll die Kugel oder der Formschnitt die ursprüngliche Form behalten, werden die Triebe komplett zurückgeschnitten.
Soll die Pflanze noch wachsen, darf nur ca. die Hälfte des frischen Triebes zurückgeschnitten werden.
Durch das Nachschneiden verdichtet sich die innere Struktur des Buchsbaums und die Pflanze wird kompakter.
Der Feinschnitt sollte daher mindestens zweimal im Jahr erfolgen.
Das erste Mal, wie oben beschrieben, im Zeitraum April/ Mai und dann noch einmal im August/ September.
Der späteste Schnittzeitpunkt ist Mitte September. Danach sollte nach Möglichkeit nicht mehr geschnitten werden.
Hintergrund ist, dass durch austretenden Pflanzensaft (Chlorophyl) und bei gleichzeitiger Sonneneinstrahlung die Pflanzen verbrennen können und eine Braunfärbung entsteht.
Diese bleibt bestehen, bis der nächste Trieb nachwächst.
Achten Sie daher unbedingt auf die Verwendung entsprechend geeigneter Buchsbaumscheren.
Die Klingen sollten mit einem herkömmlichen Reiniger gesäubert werden.
Dieser sollte neben den Tensiden zusätzlich einen hohen Spiritus- oder Alkoholanteil haben, da er so gleichzeitig desinfizierend wirkt. (z.B. Glasreiniger)
Dies verhindert das Übertragen von möglichen Erkrankungen, was häufig auch durch unsaubere Klingen geschieht.